Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Bauwerksuntersuchungen an Parkdecks

Chloridhaltige Taumittel können zu erheblichen Schäden führen.

Chloridhaltige Taumittel können zu erheblichen Schäden führen.

Parkhäuser sind ein wichtiger Baustein unserer automobilen Gesellschaft. Der Eintrag von chloridhaltigen Taumitteln durch die verkehrenden Fahrzeuge kann über die Zeit massive Schäden durch Korrosion an der Stahlbewehrung verursachen. Dieser Vorgang ist rein optisch nur schwer beziehungsweise gar nicht feststellbar. Im äußersten Fall können beispielsweise Stützen äußerlich sehr gut aussehen, obwohl sie bereits ein Risiko bezüglich der Standsicherheit darstellen.

Das heißt nach entsprechend langer Nutzung beziehungsweise Exposition gegenüber chloridhaltigem Tauwasser stellen sich hier Schäden ein, die für Eigentümer und Betreiber bei einer Instandsetzung sehr kostspielig werden können. Zudem kann eine Einschränkung der Gebrauchstauglichkeit, der Dauerhaftigkeit und möglicherweise auch der Tragsicherheit die Folge sein.

Schadensfreie Bereiche ausgrenzen

Zur zielsicheren Planung einer Instandsetzungsmaßnahme wird im Rahmen der Zustandserfassung eine Bestandsuntersuchung erforderlich. Die Experten der Kiwa können in diesem Bereich auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Ohne entsprechende Kenntnisse über den Schadensumfang kann die Instandsetzung nur auf Verdacht ausgeführt werden, das mündet zumeist in einer 100-Prozent-Instandsetzung. Sofern aussagekräftige Untersuchungsergebnisse vorliegen, können schadensfreie Bereiche ausgegrenzt werden, wodurch Kostenersparnisse für den Bauherrn entstehen.

Beispielsweise unterliegen Asphaltbeläge und Abdichtungen bei freier Bewitterung Alterungserscheinungen, sodass sie reißen können und Aufwölbungen in Form von Blasen aufweisen. Sofern zudem noch Risse in der Betondecke vorliegen, können die taumittelhaltigen Medien tief in das Bauteil eindringen.

Im Rahmen der Bestandsuntersuchung kann geklärt werden, ob und wie tief Chloride unterhalb der gerissenen Abdichtung eingedrungen sind. Der Asphaltbelag und die Abdichtung sind hierzu vollflächig zu entfernen. Die im Rahmen der Bestandsuntersuchung durchgeführten Verfahren sind:

  • Ermittlung des vorhandenen Korrosionspotentials im Beton durch Potentialfeldmessung und begleitende Bohrmehlentnahme
  • Flächige Ermittlung der Betondeckung auf den Parkdecks
  • Anlegen von Sondieröffnungen zur Beurteilung des Korrosionszustands der Bewehrung

Zielstellung der Untersuchung ist es, chloridbelastete Bereiche des Parkdecks zu identifizieren um eine gezielte Instandsetzung zu ermöglichen. Die Zustandserfassung durch die Experten der Kiwa kann eine deutliche Reduzierung des Kostenrahmens bewirken.

 

Autoren

Dr. Ing. Stefan Kubens, Thomas Laukemper

Kiwa MPA Bautest GmbH
Zentrale: Mühlmahdweg 25a, 86167 Augsburg

Telefon: 0821/720 24–0, Telefax: 0821/720 24–40
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