Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

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Flughafen Cardiff entscheidet sich für DESIGNA

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Neues Klinik-Parkhaus mit Hubschrauberlandeplatz

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Kamerabasierte Klassifizierung von Parkplatzbelegungen

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Intertraffic 2012

Rundgang über die Intertraffic 2012 in Amsterdam: Impressionen, Interviews und Innovationen im Bewegtbild

In Metz gehören Parkticket und Bargeld der Vergangenheit an

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Freie Park + Ride-Plätze in Echtzeit per App anzeigen lassen

Wenn Autofahrer wissen, ob ein Park + Ride-Parkplatz frei ist, sind sie eher bereit, ihr Auto abzustellen und auf die S-Bahn umzusteigen. Das ist die Grundidee eines Pilotprojekts zum aktiven Parkraum-Management, das der Verband Region Stuttgart derzeit gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH umsetzt.

An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 (Schorndorf) und S3 (Backnang) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren der Robert Bosch GmbH minutengenau erfasst und in Echtzeit kommuniziert werden. Die Information über freie Stellplätze soll über die App und Internetseite des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS) abrufbar sein. Elf Städte und Gemeinden im Nordosten der Region Stuttgart haben sich bereit erklärt, das Pilotprojekt zu unterstützen. Sie werden für die meist kommunalen Park + Ride-Anlagen Internetzugänge und Stromanschlüsse zur Verfügung stellen. Der Verband Region Stuttgart unterstützt dieses Projekt über einen Förderzuschuss aus dem Landesprogramm „nachhaltige Modellregion Stuttgart“.

Für Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling vom Verband Region Stuttgart trägt dieser Testlauf dazu bei, den Wechsel zwischen Auto und öffentlichem Verkehr attraktiver zu machen: „Wir verbessern so unter Anwendung neuester Technologien das Service-Angebot in der Region.“ Bei innerstädtischen Parkhäusern ist die Echtzeitanzeige von verfügbaren Parkplätzen seit Jahren mittels Zählung der Schrankenöffnungen Standard. „Bei Park + Ride-Anlagen beschreiten wir Neuland“, führt Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler aus. Schließlich gebe es dort keine Schranken und zum Teil mehrere Ein- oder Ausfahrten.

Internet der Dinge
„Mit unseren Sensoren machen wir die Parkplätze zu einem Teil des Internets der Dinge. Wir nehmen Autofahrern die Suche nach freien Park + Ride-Stellplätzen ab. Damit reduzieren wir den Parksuchverkehr und entlasten die Umwelt“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Das Pilotprojekt begann Anfang des Jahres mit der Installation der Bosch-Sensoren und läuft bis Juni 2018. Begleitend dazu werden die Belegungsdaten ausgewertet und überprüft, ob die Echtzeitinformation zu freien Park + Ride-Plätzen tatsächlich mehr Autofahrer in Busse und Bahnen bringt. In der Region Stuttgart gibt es über 100 Park + Ride-Anlagen mit zwischen 50 und 700 Stellplätzen. Im Bereich des Pilotprojekts verfügt die kleinste Anlage über 49 Plätze (Schorndorf) und die größte über 520 Stellplätze (Waiblingen).

An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 und S3 des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren in Echtzeit kommuniziert werden.

An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 und S3 des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren in Echtzeit kommuniziert werden.