Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

„In den Kunden investieren“

Seit einem knappen halben Jahr steht Philippe Op de Beeck an der Spitze der APCOA PARKING Holdings GmbH. Was sich ...

Parken aktuell | Juni 2010, Ausgabe 77

Download: Parken aktuell, Ausgabe 77

Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Die Technik elektrischer Antriebe wird besser und die Kapazität der Batterien steigt, bei gleichzeitig sinkenden Kaufpreisen. Ob reine Elektrofahrzeuge oder ...

Günstige Flughafen-Parkplätze per Internet

Flugreisende können ab sofort von zuhause aus Parkplätze in Laufdistanz zu den Terminals reservieren – zum Teil sogar zu vergünstigten ...

Neuer Glanz für Kultur-Garage

Die CONTIPARK Unternehmensgruppe hat eine ihrer umfangreichsten Sanierungsprojekte in der Parkgarage „Am Museumquartier“ in Wien nach rund zwei Jahren abgeschlossen. ...
 
 
 
 
 

Wettbewerb zeichnet neue Ideen für Mobilität in Städten aus

Via App einen Parkplatz finden, sein Auto per Internetplattform unkompliziert teilen oder den Elektroroller am Laternenpfahl mit integrierter Ladestation auftanken: Wer in der Stadt der Zukunft umweltschonend unterwegs sein will, setzt auf einen intelligenten Verkehrsmix und alternative Antriebe. Das sollen die Siegerprojekte des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ zeigen.

Unter dem Jahresthema „Ideen finden Stadt“ suchten die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zukunftsweisende Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen. Insgesamt 100 Preisträger wurden von einer Fachjury ausgewählt, die Auszeichnungen werden den Teilnehmern noch bis März 2014 überreicht. Zehn ausgewählte Siegerprojekte zur urbanen Mobilität der Zukunft zeigt die folgende Bilderstrecke.

ampido – Parkplatz-Sharing, Köln

Stressfaktor Parkplatzsuche: Dichter Innenstadtverkehr blockiert die Straßen, Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Auf der Kölner Plattform ampido.com bieten Besitzer privater Parkplätze diese stundenweise zur Vermietung an. Gleichzeitig können sich Autofahrer über die ampido Parkplatz-App oder über die Webseite den nächsten freien Platz anzeigen und sich bequem dorthin navigieren lassen. Bezahlt wird online – ohne lästige Kleingeldsuche.
Foto: Nina Proenen

 

Elektroroller Scuddy, Kiel

Knapp 28 Kilogramm leicht und zusammengefaltet so groß wie eine Wasserkiste: der Elektroroller Scuddy. Mit nur wenigen Handgriffen wird er zum schnellen Flitzer, mit dem Eilige schnell und emissionsfrei in der Stadt unterwegs sind. Wer in Bus und Bahn umsteigen will, kann den Roller wieder zurück in einen kleinen Würfel verwandeln, der kostenfrei im ÖPNV mitfahren darf.
Foto: Fabian Wentzel/scuddy GmbH & Co. KG

 

ST mobil, Münster – flexibel unterwegs in Westfalen

Dank „ST mobil“, einem gemeinsamen Angebot des RVM Regionalverkehr Münsterland und des Kreises Steinfurt, sind die Bewohner der nordrhein-westfälischen Gemeinde Mettingen flexibler unterwegs: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommen möchte, kann als Inhaber eines Abos Bus, Bahn und Elektrofahrrad kombinieren – und einfach an der Haltstelle umsteigen.
Foto: RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH

 

Carsharing-Plattform „carzapp“, Berlin

„ZappKit“ heißt die neue Hardwarelösung der Berliner Carsharing-Plattform „carzapp“, die Autoteilen sicherer und einfacher macht: Sie ermöglicht es dem Fahrer auf Zeit, das Mietauto ohne Schlüsselübergabe per spezieller Smartphone-App zu öffnen. Ein Onlineportal hilft bei der Vernetzung. Wann, an wen und zu welchem Preis der Autobesitzer seinen Wagen oder seinen Transporter verleiht, bestimmt er selbst.
Foto: carzapp

 

STREAM – freie Fahrt für Bus und Rettungswagen, Mannheim

Mit STREAM sind eilige Fahrgäste schneller am Ziel: Wenige Sekunden bevor sich ihr Bus der roten Ampel nähert, übermittelt er seine Position per GPS-Empfänger und Mobilfunknetz (GPRS) an einen Computer. Kurz darauf signalisiert die Ampel dem Fahrzeug: freie Fahrt. Eine Technik, die auch Kranken- und Feuerwehrwagen hilft, schnellstmöglich und unfallfrei zum Einsatzort zu gelangen.
Foto: Werner Kuhnle/Siemens AG

 

ebee Ladepunkte für Elektromobile, Berlin

Mit dem Elektromobil am nächsten Laternenpfahl halten, den Akku dort an eine Steckdose anschließen, aufladen, weiterfahren: Eine Entwicklung der Firma ebee Smart Technologies, die kompakte Ladepunkte in „Stadtmöbel“ wie Laternen oder Ampeln einbaut. Die Infrastruktur für E-Autos lässt sich so kostengünstig verbessern, ohne dass überall zusätzliche Ladesäulen aufgestellt werden müssen.
Foto: ebee smart technologies

 

zemisec – elektromobiler Warenverkehr, Münster

Der Warenverkehr wächst und mit ihm die Feinstaub- und Abgasbelastung. Das Forschungsprojekt zemisec (Zero Emission Silent Electric Carriage) erprobt, wie künftig in Ballungsräumen der Transport emissionsfrei funktionieren kann. Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft wird beispielsweise das Institut für postfossile Logistik in Münster einen elektrischen Sattelzug samt Logistikkonzept entwickeln.
Foto: Karl-Georg Steffens

 

EffizienzCluster LogistikRuhr, Mühlheim an der Ruhr

Um den wachsenden Warenstrom künftig bewältigen zu können, entwickelt ein Verbund von über 170 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Logistiklösungen für den urbanen Raum. Zukunftsvision ist es, ein intelligentes Versorgungsnetz zu schaffen, das flexibel auf die Bedürfnisse der Menschen in der Stadt reagiert.
Foto: EffizienzCluster LogistikRuhr, Georgios Katsimitsoulias

 

Living Lab „Fraunhofer elektromobilisiert“, Stuttgart

Auf dem Fraunhofer-Campus in Stuttgart ist die Mobilität der Zukunft bereits Realität. In dem „lebendigen Labor“ wird bis 2014 erprobt, wie sich E-Fuhrparks technisch managen lassen. Bis zu 30 Elektroautos können beispielsweise im Parkhaus des Forschungsinstituts Energie zapfen – es ist damit die bundesweit größte Stromtankstelle.
Foto: Victor S. Brigola

 

Mobia – Mobil bis ins Alter, Saarbrücken

Für ältere Menschen ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oft beschwerlich. Die Saarbahn hat deshalb „Mobia – Mobil bis ins Alter“ in Saarbrücken ins Leben gerufen: Lotsen helfen direkt vor Ort, wenn Barrieren unüberwindbar scheinen. Per Smartphone-App können sie unkompliziert angefordert werden. Die Lotsen selbst koordinieren mit der Technik ihre Einsätze.
Foto: Saarbahn GmbH

Informationen zu allen 100 Projekten und den Preisverleihungen unter: www.ausgezeichnete-orte.de