Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Maximale Sicherheit und minimaler Energieverbrauch

Fotos: Trilux

Der Frankfurter Römer und der Kaiserdom sind zwei der wichtigsten historischen Wahrzeichen Frankfurts – und ganzjährige Publikumsmagneten. Entsprechend hoch frequentiert ist auch das Parkhaus Dom Römer, das den Besuchern mitten im Herzen der Mainmetropole mit insgesamt 500 Stellplätzen eine zentrale Parkmöglichkeit bietet.

Hier spielt die Beleuchtung eine wesentliche Rolle, denn sie muss zum Schutz von Personen und Fahrzeugen den aktuellen Normen entsprechen und den Nutzern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Vor drei Jahren entschied sich die Betreibergesellschaft für die Umrüstung auf LED-Technologie. Doppelter Effekt: Eine dreifach höhere Lichtleistung sorgt für deutlich verbesserte Sichtbedingungen und ein gestiegenes Sicherheitsempfinden. Gleichzeitig konnten die Betriebskosten durch die Sanierungsmaßnahme deutlich gesenkt werden.

Nach einer umfassenden Prüfung entschied sich die Betreibergesellschaft dafür, die drei Etagen – insgesamt rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche – mit Nextrema LED Feuchtraumwannenleuchten von TRILUX auszustatten. Mit der Konzeption und Umsetzung des Projekts wurde das Ingenieurbüro Freudl & Ruth aus Bruchköbel bei Hanau beauftragt.

Dreimal mehr Licht und 11 Prozent weniger Energieverbrauch

Insgesamt wurden im Parkhaus Dom Römer 950 der LED Feuchtraumleuchten verbaut, die laut Hersteller dank eines robusten Aluminiumdruckguss-Körpers extrem widerstandsfähig sind und auch in feuchten sowie staubigen und  schmutzigen Umgebungen dauerhaft zuverlässig leuchten. Das Licht der Nextrema LED sei angenehm gleichmäßig, hell, blendfrei und besonders energieeffizient. Durch die höhere Energieeffizienz ließen sich die Energiekosten für die Beleuchtung um mindestens elf Prozent senken, so dass sich die Investitionskosten laut Herstellerangaben schnell über die Einsparungen amortisieren. Die hohe Lebensdauer der LED-Leuchten von 50.000 Stunden und die besonders großen Wartungsintervalle reduzierten zudem die gesamten Betriebskosten für die Leuchte langfristig.

Im Mittelpunkt des Beleuchtungskonzeptes stand die Frage: Wie beleuchtete man eine Tief-Parkgarage, in die kein Tageslicht eindringt, so, dass es den Besuchern das Gefühl der maximalen Sicherheit bietet – und dabei so energieeffizient wie möglich ist? Hier setzten die Lichtplaner auf zwei verschiedene Maßnahmen. Zum einen wurden Zonen wie der Ein- und Ausfahrtsbereich und die Frauenparkplätze für maximale Sicherheit und Orientierung grundsätzlich besonders hell beleuchtet. Darüber hinaus wurde die gesamte Beleuchtungsanlage über ein Lichtmanagementsystem gesteuert, wobei die in den Leuchten integrierten Bewegungssensoren die Anwesenheit von Personen und Fahrzeugen erfassen.

Für eine ausreichende Weitsicht sind die Leuchten dabei segmentweise geschaltet, sodass immer neun Leuchten gleichzeitig anspringen – und zwar ohne Startphase auf volle Leistung. Das Licht begleitet die Besucher also auf ihrem Weg durch das Parkhaus. Ändern sich die beleuchtungstechnischen Anforderungen – zum Beispiel wenn das Parkhaus für einen offiziellen Empfang im Römer durchgehend beleuchtet werden soll – lässt sich das Lichtmanagementsystem schnell und einfach per Touch-Screen anpassen.

Kompakt und schnell montiert

Aufgrund ihrer Bauweise gestalte sich die Installation der 950 Nextrema LED-Leuchten besonders einfach. Ein praxisrelevanter Vorteil ist zum Beispiel die Kombination aus kompakter Bauform und hoher Lichtleistung: Mit einer Länge von nur einem Meter erbringe die Nextrema LED dieselbe Lichtleistung wie eine handelsübliche 1,5 Meter-Leuchte.

Das erhöhe nicht nur den planerischen Spielraum bei der Ausleuchtung von verwinkelten Räumen – es vereinfache auch die Arbeitsabläufe bei der Montage, so TRILUX. Dank des durchdachten Montagekonzepts mit Montageschablonen, Montage-clips und Wieland-Schnellanschlusssystem habe sich die lichttechnische Sanierung im Parkhaus Dom Römer innerhalb kürzester Zeit umsetzen lassen.

Weiß-Rot-Gold im rechten Licht

Ein Parkhaus mit weißen Wänden ist zwar besonders hell und freundlich, aber es bietet kaum Orientierung und keinen eigenen Charakter, der ihn von anderen Parkhäusern unterscheidet. Um dem zu begegnen, wurde im Parkhaus Dom Römer parallel zur Sanierung der Beleuchtungsanlage eine komplette Neugestaltung inklusive farblicher Besucherleitsysteme realisiert. Da die neuen Leuchten für ausreichend Helligkeit sorgen, konnten verschiedene Wände rot gestrichen und mit aussagekräftigen goldenen Symbolen verziert werden.

Zu sehen sind die stilisierte Römer-Fassade, eine Kaiserkrone und ein Domfenster. Die Symbole sind intuitiv erfassbar und zeigen dem Besucher, ob er sich auf dem Weg in Richtung Römer oder Dom befindet. Gerade das Zusammenspiel von edlen Farben und einer hellen Beleuchtung verleiht dem Parkhaus eine angenehme Atmosphäre, die der Bedeutung des historischen Umfelds gerecht wird und der Nutzimmobilie eine individuelle Note gibt.