Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Neuer Glanz für Kultur-Garage

Die CONTIPARK Unternehmensgruppe hat eine ihrer umfangreichsten Sanierungsprojekte in der Parkgarage „Am Museumquartier“ in Wien nach rund zwei Jahren abgeschlossen.

Bereits seit Januar 2000 ist CONTIPARK sowohl Betreiber als auch Eigentümer der zentral gelegenen Parkgarage. Sie befindet sich direkt unter dem MuseumsQuartier Wien, das zu den zehn größten Kulturarealen der Welt zählt. Durch die Anziehungskraft des MuseumsQuartiers und der nahegelegenen, Mariahilfer Straße, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen von Wien, ist die Parkgarage sowohl für Anwohner als auch für Touristen aus aller Welt ein häufig angesteuertes Ziel.

Bauwerksschäden machten die aufwändige Sanierung notwendig. Fotos: CONTIPARK

Bauwerksschäden machten die aufwändige Sanierung notwendig. Fotos: CONTIPARK

Aufgrund der jahrzehntelangen intensiven Nutzung, insbesondere durch eindringende Tausalze, entwickelten sich Bauwerkschäden, die die aufwendige Sanierung notwendig machten. Um den vielen täglichen Nutzern die Parkgarage dauerhaft zur Verfügung stellen zu können, legte CONTIPARK großen Wert auf eine Sanierung während des laufenden Betriebs. Die Unternehmensgruppe übernahm in Zusammenarbeit mit den beteiligten Ingenieurbüros die Planung und Organisation der Arbeiten. Die 980 Stellplätze wurden mit einem Kostenaufwand von rund sechs Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren generalsaniert, umfassend modernisiert und bieten nun „höchsten Parkkomfort zu unschlagbaren günstigen Preisen“.

Aufwendige Betoninstandsetzung

Der Schwerpunkt der durchgeführten Bauarbeiten lag auf der aufwendigen Betonsanierung aller Decken, Wände, Stützen, Böden und Rampen. Auf den drei Parkebenen mit rund 20.000 m² wurden zu diesem Zweck etwa 940 m³ Estrich eingebaut und über 14.000 m² mit einem Oberflächenschutzsystem versehen. Auch sämtliche Stiegenhäuser der Garage wurden renoviert. Durch umfangreiche Malerarbeiten erhielten die Wände auf den Parkebenen und in den Stiegenhäusern einen zeitgemäßen hellen Look.

Sicherheit und Komfort

Um den gestiegenen Bedürfnissen und Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, wurde bei der Sanierung auch sehr viel Wert auf erhöhten Nutzungskomfort und Service gelegt. Ein neues Beschilderungskonzept und ein farbiges Fußgängerleitsystem sollen für mehr Klarheit und Übersichtlichkeit für Fußgänger und Autofahrer sorgen und ihnen zudem die Orientierung in der Garage erleichtern. Das verbesserte Sicherheitskonzept umfasste die Installation neuer Rolltore an den Ein- und Ausfahrten und den Einsatz moderner Türleser, die einen unbefugten Zutritt zur Garage verhindern.

Die Parkgarage am Museumsquartier wurde während des laufenden Betriebs saniert.

Die Parkgarage am Museumsquartier wurde während des laufenden Betriebs saniert.

Auch in die Erneuerung sämtlicher technischen Anlagen wurde sehr viel investiert. Neben einer hochmodernen Parkabfertigungsanlage ließ CONTIPARK einen Großteil der haustechnischen Anlagen modernisieren, wie beispielsweise die Lüftungs-, Elektro- und Brandmeldeanlage. Die Umstellung auf moderne, verbrauchsoptimierte LED-Beleuchtung im gesamten Gebäude verbessere die Beleuchtungsqualität, spare in Kombination mit einer intelligenten Steuerung Energiekosten und sei letztendlich umweltschonend durch die Reduzierung von CO2-Emissionen, so das Unternehmen. Ein modernes Videosystem vervollständige die Anbindung an die rund um die Uhr besetzte CONTIPARK-Leitzentrale.

Höchster Parkkomfort zu unschlagbaren Preisen

Und auch hinsichtlich der Preisgestaltung wird ein neuer Benchmark gesetzt. „Das Parken gewinnt innerhalb der städtischen Mobilität immer größere Bedeutung, und wir können und wollen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, günstige Parkmöglichkeiten und nachhaltige Angebote ohne Preis-Hürden zu schaffen. Wir setzen auch in Wien unseren strategischen Ansatz fort, entgegen der marktüblichen Tarifstrukturen die preisgünstigsten Garagen mitten in der Innenstadt zu betreiben,“ erklärt Michael Kesseler, Geschäftsführer der CONTIPARK Unternehmensgruppe.