Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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StoCretec: Keine Chance für aufsteigende Feuchte

Massive Chlorideinträge im Beton beeinträchtigten die Standsicherheit der Tiefgarage des Kreishauses in Göttingen und machten eine Sanierung dringend notwendig. Den für die Betoninstandsetzung eingesetzten Mörtel StoCrete TG 203 lieferte StoCretec, ebenso wie das rissüberbrückende und zugleich wasserdampfdurchlässige StoPox 590 EP – für den Schutz der instandgesetzten Flächen.

Betonschäden aufgrund massiver Chlorideinträge an Wänden und Stützen führten zu einer erheblichen Schwächung tragender Bauteile der Tiefgarage des Kreishauses Göttingen.
Fotos: StoCretec

Nach 30 Jahren Betriebszeit musste die Tiefgarage des Kreishauses Göttingen dringend saniert werden. Ursprünglich waren zwei Bauabschnitte geplant, um zumindest einen Teil der Stellplätze verfügbar zu halten. Zu Beginn der Arbeiten stellten die Baubeteiligten jedoch fest, dass die Schäden am Beton deutlich größer waren, als in der Voruntersuchung ermittelt. Nachträgliche Betonproben wiesen einen Chlorideintrag zwischen fünf und 13 Zentimetern auf, tragende Bauteile waren erheblich geschwächt. Die starken Schäden beeinträchtigten die Standsicherheit des Bauwerkes. Haftzugprüfungen der Bodenfläche ergaben außerdem, dass der Verbund des Betons mit dem Untergrund teils nicht ausreichte. Auch hier musste eine Erneuerung stattfinden. So ergaben sich ein höherer Instandsetzungsaufwand sowie eine längere Bauzeit durch die Umstellung auf Hochdruckwasserstrahlen.

Instandsetzung, Schutz und Erhalt mit System

Zunächst erfolgte der Abtrag des chloridbelasteten Betons. Hiernach war es notwendig, die Betondeckung wieder zu erhöhen oder sogar umfassend zu erneuern und Schadstellen zu reprofilieren. An den Wänden und Stützen verwendete der verarbeitende Fachbetrieb aus Hamm StoCrete TG 203, einen Reparaturmörtel für statisch relevante Instandsetzungsmaßnahmen. Am Boden wurde der Estrichmörtel StoCrete TG 118 in verschiedenen Bereichen eingebaut. Dieser eigne sich laut Hersteller hervorragend zur Egalisierung sowie zur Gefälleherstellung auf befahrbaren Flächen. Um den Handwerkern die Arbeit zu erleichtern, kam Silotechnik von StoCretec zum Einsatz.

Auch aufgehende Wände und Stützen wurden im Spritzwasserbereich mit StoPox 590 EP ausgestattet.

Da die Bausubstanz der Tiefgarage des Göttinger Kreishauses auch zukünftig vor Schadstoffen geschützt sein soll, stattete das Fachplanungsbüro Boden, Wände und Stützen mit dem Oberflächenschutzsystem StoPox 590 EP aus. Die Besonderheit: Das System verfüge über nach OS 8 geprüfte Leistungsmerkmale und sei sowohl hoch rissüberbrückend (Klasse A3 nach DIN EN 1062-7) als auch wasserdampfdurchlässig – eine Kombination von Funktionalitäten, die bisher einzigartig unter den bekannten OS-Systemen seien.

„Das Objekt bedingte ein Oberflächenschutzsystem mit erhöhter Rissüberbrückung – quasi ein OS 11 System. Für den Fall, dass durch die Bodenplatte aufsteigende Feuchtigkeit entsteht, sind wir mit der gewählten Beschichtung für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Das System von StoCretec war hierfür die optimale Lösung“, erklärte der leitende Fachplaner. Durch seine gute Verschleißbeständigkeit und Alkalistabilität biete das OS-System mit StoPox 590 EP der Tiefgarage zudem dauerhaften und substanzerhaltenden Schutz für viele Jahre.