Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

Lösungen für Ihr Parkraum-Management: Digital. Individuell. Smart.

Scheidt & Bachmann bietet mit entervo eine offene Digitalisierungs-Plattform für Parkraum-Management. Mit universellen Schnittstellen bietet entervo zahlreiche Möglichkeiten und Optionen ...

„Benutzerfreundliches Parkhaus“ an der Messe Stuttgart

Erstmals ist in Baden-Württemberg ein Parkhaus nach den neuen ADAC Testkriterien ausgezeichnet worden: Das Bosch-Parkhaus an der Messe Stuttgart. Betrieben ...

Partnerschaft für den kanadischen Markt

Scheidt & Bachmann Parking ist wieder in Kanada vertreten: Als Partner gewannen die Mönchengladbacher Cale Systems Inc. gewinnen. Cale gehört ...

„Ray“ parkt jetzt Autos ein

Ab sofort parkt am Düsseldorfer Flughafen der Roboter "Ray" die Autos ein. Am Flughafen Düsseldorf parkt „Ray“ ab sofort die ...

Roboter übernehmen das Einparken

Die serva transport systems GmbH hat erfolgreich ihre neu entwickelte automatisierte Parkanlage am Flughafen Düsseldorf im Probebetrieb getestet. Nun soll ...
 
 
 
 
 

Wechsel auf LED kann sich lohnen

LED-Röhren in Parkhäusern sollen Strom und damit Kosten sparen.

LED-Röhren in Parkhäusern sollen Strom und damit Kosten sparen. (Foto: euroLightning)

Laut Veröffentlichung des ADACs erfüllen in Deutschland nur wenige Parkhäuser und Tiefgaragen den Anforderungen nach DIN EN 12464-1 „Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten“. Danach sollen Einfahrten von Parkhäusern eine Beleuchtungsstärke von 300lx bei Tag und circa 75lx bei Nacht aufweisen. Bei Parkabstellflächen sind mindestens 75lx gefordert. Viele Parkhäuser in Deutschland seien jedoch immer noch zu dunkel, eine Sanierung der Beleuchtungstechnik sei dringend angebracht.

Die meisten Parkhäuser sind derzeit mit Neonlampen ausgerüstet, die vielfach nur punktuelles Licht abgeben und das gesamte Parkhaus und vor allem die Fahrflächen nicht hell genug ausleuchten. Für eine Modernisierung eignen sich hier besonders LED-Leuchtmittel, da sie gegenüber den bisherigen Lichtsystemen eindeutige Vorteile genießen. Dazu gehören lange Lebensdauer, sofortige volle Lichtabgabe beim Einschalten ohne Flackern sowie erhebliche Energieeinsparungen. So verbraucht beispielsweise eine 58W Neonröhre mit Treiberschaltung bis zu 70W Leistung, während eine LED-Röhre bereits mit 24-30W eine deutlich bessere Ausleuchtung erzielt und 60 Prozent der Stromkosten einspart.

Bedenken bezüglich LED-Leuchtmittel seien heute völlig unbegründet, so die Experten von euroLighting. Denn die Leuchtdioden gibt es seit Beginn des letzten Jahrhunderts und die Entwicklung in den letzten zehn Jahren war frappierend. Leuchtdioden haben eine Effektivität von mindestens 35 Prozent, die in Helligkeit umgewandelt wird. Bei normalen Glühbirnen und Leuchtröhren sind das nur circa 15 bis 20 Prozent, der Rest verwandelt sich in Wärme. Beleuchtungsmittel mit LED sind zudem in einer Vielfalt von Leuchtfarben erhältlich – von 2.300K (warmweiß) bis 7.000K (kaltweiß). Für Parkhäuser empfiehlt sich eine dem Sonnenlicht ähnliche Lichtfarbe, die bei 4.000-5000K liegt. Damit ergibt sich eine sehr kontrastreiche, angenehme und sichere Beleuchtung der Parkflächen und Verkehrswege.

 

Für die Beleuchtungseinheiten empfehlen sich laut dem LED-Anbieter euroLighting dreierlei verschiedene Systeme:

  1. Einfach und schnell ist der Austausch von bestehenden Neonröhren durch LED-Röhren, wie den ECOXTUBES von euroLighting, mit einer Länge von 1,20 oder 1,50m. Diese Variante ist besonders kostengünstig, allerding nur wenn ein Vorschaltgerät der Type VVG oder KVG in den Leuchtgehäusen integriert ist. In diesen Fällen wird die alte Röhre entfernt, der Starter durch einen neuen ersetzt, die LED-Röhre eingesetzt und um 90 Grad gedreht. Der Zeitaufwand für die Installation beläuft sich auf wenige Minuten. Bei Neonröhren mit einem EVG-Vorschaltgerät ist ein weiterer Umbau nötig. Die Lichtausbeute liegt pro Röhre bei ca. 4000lm. Die Anzahl der LED-Röhren ist abhängig von der Höhe des Parkraums, damit die Beleuchtungsstärke am Boden die geforderten 75lx erreicht.
  2. Eine weitere Möglichkeit sind einzelne Lampensysteme in einer Länge von jeweils 1,2 oder 1,5 Metern, die sich in einem festen Gehäuse befinden und über einen Abstrahlwinkel von 180 Grad verfügen. Hier entstehen in jedem Falle höhere Aufwendungen, da Parkhausbetreiber die alten Fassungen für Neonröhren abbauen und neue Lichtsysteme installieren müssen.
  3. Eine optimale Ausleuchtung ergeben LED-Lichtröhrensysteme, die durchgehend oder in Abständen montiert werden und vollkommen geschlossen, explosionssicher sowie komplett feuchtigkeitsgeschützt sind. Sie lassen sich in Längen von bis zu 16 Metern pro Einheit anbringen. Trotz aller Aufwendungen für die Installation der neuen LED-Lichtsysteme ergeben sich moderate Investitionskosten, die bei einer Einheit von 4 Metern bei rund 1000 Euro liegen. Diese Investitionskosten lassen sich spätestens innerhalb von ein bis zwei Jahren über den niedrigen Energieverbrauch amortisieren, da die Beleuchtungsdauer im Normalfall in Parkhäusern 24 Stunden beträgt.

Betreiber von Parkbauten sollten sich bei der Umrüstung ihrer Parkanlagen oder beim Neubau eingehend beraten lassen. Der LED-Spezialist euroLighting bietet hier eine umfassende Lichtplanung, stellt Rentabilitätsberechnungen an und schlägt dann effiziente Lösungen zur optimalen Bestückung der einzelnen Leuchtsysteme vor. Das Programm umfasst VDE-geprüfte LED-Röhren in verschiedenen Längen (60, 90, 210, 150 und 180 cm). Darüber hinaus erhalten Kunden Leasing-Finanzierungsmodelle, so dass sich Investitionskosten allein über die Stromeinsparung finanzieren lassen.

www.eurolighting-gmbh.eu