Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

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Kampagne für mehr Rücksicht

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Mehr Kundenfreundlichkeit im Parkhaus

Der Parkraum-Betreiber APCOA PARKING baut den berührungslosen Zugang zu seinen Parkräumen kontinuierlich aus. Im Zuge einer Kooperation mit der Porsche ...

RFID UHF-Systeme der 3. Generation

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Parken ohne Ende?

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Cisper Electronics und Kathrein RFID gehen Partnerschaft ein

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Wie auf dem Tiefgaragen­dach eine grüne Oase entsteht

Wie sich ein Tiefgaragendach in eine attraktive, hochwertige Grünanlage verwandeln lässt, zeigt das Postdörfle in Stuttgart. Hier sorgen 500 Kubikmeter Liapor dafür, dass der maximale Auflastdruck nicht überschritten wird. Gleichzeitig ließ sich dank der Einblastechnik vom Silo-Lkw die Auffüllung besonders schnell und wirtschaftlich vollziehen. Und die feuchteregulierende Wirkung des Blähton-Granulats unterstützt zudem das Wachstum der intensiven Dachbegrünung.

Die zunehmende Verdichtung von innerstädtischen Wohngebieten stellt hohe Ansprüche an die Gebäudearchitektur, aber auch an die Gestaltung von Grünflächen. Hier gilt es, auch auf engstem Raum hochwertige Freiflächen zu schaffen, die den Bewohnern ein Stück Natur vor der Haustür bieten und als grüne Oasen auch für Fauna und Flora verfügbar sind. Wie sich diese Anforderungen in der Praxis optimal umsetzen lassen, zeigt das sogenannte Postdörfle im Norden Stuttgarts. Hier entstand vor Kurzem unter der Bauherrschaft der Stuttgarter GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG ein neues Wohnquartier mit über 40 Eigentumswohnungen.

Auflastdruck als limitierender Faktor
Für eine ansprechende Grünraumgestaltung blieb beim Postdörfle aber nur der Platz zwischen den vierstöckigen Gebäuden – direkt auf dem Dach der 24 mal elf Meter großen Tiefgarage. „Hier ging es darum, ein besonders leichtes und stabiles Material für die Auffüllung des Tiefgaragendachs zu finden“, erklärt Uli Sautter von der Stier Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG in Stuttgart, die hier sämtliche Gärten und Wegflächen gestaltete. „Die Entscheidung fiel für rund 500 Kubikmeter Liapor-Rundkorn der Korngröße 8-16 mm, womit sich eine Überschreitung des maximal zulässigen Auflastdrucks von bis zu 21 kN/m² im Bereich der Wachstumsflächen und der Belagsflächen ausschließen ließ.“

Dass sich das gesamte Blähton-Volumen zeit- und kostengünstig mittels bis zu 120 Meter langer Schlauchleitungen direkt vom Silo-Lkw auf das Garagendach einbringen ließ, war ein weiterer Entscheidungsgrund für Liapor. „Die Einblastechnik sorgt im Gegensatz zur Verarbeitung  anderer Füllmaterialien für einen sehr schnellen und wirtschaftlichen Eintrag ohne zusätzliche Nachverdichtung“, so Uli Sautter. So ließ sich die gesamte, bis zu 2,50 Meter mächtige Auffüllung innerhalb von nur zwei Wochen im Februar diesen Jahres komplett abschließen.

Wachstumsfördernde Sicherheit
Beim Postdörfle wurden die Liapor-Blähton-Kugeln in einer zwei bis 2,50 Meter mächtigen Schicht aufgetragen. Auch bei dieser Materialstärke ist optimale Stabilität gegeben, da sich das Granulat ganz von alleine zur dichtesten Kugelpackung zusammenfügt – für dauerhafte statische Sicherheit. Mit Liapor ließen sich so alle statisch-bautechnischen Vorgaben optimal umsetzen, doch auch die eigentliche Grünraumgestaltung wird so aktiv unterstützt: „Die Fähigkeit, Wasser zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben, ist ein weiterer positiver Effekt des Liapor-Blähton-Granulats, den alternative Materialien nicht bieten können. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die gesamten Vegetationsflächen aus“, so Uli Sautter.

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Der Eintrag der Liapor-Schüttung erfolgte schnell und einfach per Schlauchleitung – ohne Nachverdichtung und ohne spätere Setzungen.

Gesunde Intensivbegrünung
Die obere Begrenzung der Liapor-Schüttung bilden ein Geogitter und ein Geotextil. Darauf wurden in jeweils 50 bis 60 Zentimetern Stärke eine Schottertragschicht im Bereich der Wege sowie eine Intensivsubstratschicht im Bereich der Vegetationsflächen angelegt. Diese bildet die Basis für die als intensive Begrünung ausgelegte Bepflanzung. Und die kann sich sehen lassen: „Alle Bäume, Hecken, Sträucher und Rasenflächen sind gesund und wachsen ohne Probleme“, so das Fazit von Uli Sautter. „Der gesamte Aufbau ist stabil und weist keinerlei Setzungen oder Absenkungen auf.“