Parkraum-Management · Konzeption · Technik
 
 
 
 
 

EasyPark: Big Data soll den Suchverkehr verringern

Das neues Software-Tool „Parking Dashboard“ soll künftig die Parkraumbewirtschaftung optimieren. Foto: EasyPark

Ein neues Software-Tool von EasyPark soll künftig die Parkraumbewirtschaftung optimieren. Die digitale Plattform „Parking Dashboard“ verschafft Städten und Parkraum-Managern einen Überblick über Verkehrsflüsse und die aktuelle Parkplatzsituation.

Johan Birgersson, CEO der Easy-Park Group, stellte das All-in-One-Cockpit beim diesjährigen Kongress der European Parking Association in Rotterdam vor. „Der Straßenverkehr erzeugt in den Städten täglich riesige Datenmengen, deren Auswertung den Städten allerdings schwerfällt. Deshalb haben wir eine Lösung entwickelt, die die wichtigsten Daten herauszieht und visualisiert, um neue Erkenntnisse zu gewinnen“, sagte Johan Birgersson. Das Dashboard vereine die Schlüsselkomponenten des Parkraum-Managements: Inventar, Zonen, Pricing und Restriktionen. Darüber hinaus lassen sich die Daten der Parkraumkontrolle integrieren. Und: Zum ersten Mal sollen Parkraum-Manager damit in der Lage sein, die durchschnittliche Parkplatzsuchzeit zu sehen – auf einem Makro- und einem lokalen Level in ihrer Stadt.

Auf diese Weise sollen sich alle Elemente der Parkraumbewirtschaftung an einem Bildschirm überwachen und organisieren lassen. Damit rücke das Ziel näher, die Parkplatzsuchzeit kontinuierlich zu verringern und damit das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Nico Schlegel, EasyPark Deutschland: „Unsere Lösung nimmt dem Tracking und Datensammeln die Komplexität. So können sich die Mitarbeiter auf die wichtigen Entscheidungen konzentrieren.“ Dazu gehöre die Steuerung von Angebot und Nachfrage, um die Suchzeiten und die Off-Street-Verfügbarkeit zu verbessern.

Die Entwicklung des Parking Dashboards sei das Ergebnis von 15 Jahren Arbeit in der Branche und Kenntnis der Nutzerbedürfnisse. Eine einfache Benutzerführung sei ein zentrales Anliegen gewesen. Das B2B-Interface sei so einfach zu bedienen wie gängige Apps. Manche Aktionen dauern nur noch Sekunden, die zuvor Stunden gebraucht haben, verspricht der Softwareentwickler. Aktuell erhalten EasyPark-Partnerstädte Zugriff auf die Software. Prinzipiell sei das Parking Dashboard aber in jeder Stadt einsetzbar.