Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Höchste Auszeichnung der Parken Branche

Vom hohen Norden bis tief in den Süden Europas: Die Gewinner der EPA Awards 2011 kommen aus Helsinki, Straßburg, Lissabon und Neapel. Der Sonderpreis der Jury ging nach Lyon. Mit 34 Teilnehmern nahmen noch nie so viele Parkraumbewirtschafter an dem Wettbewerb teil wie in diesem Jahr.

In ihrer öffentlichen Wahrnehmung haben die EPA Awards den Filmfestspielen von Cannes oder Venedig zwar noch nicht den Rang abgelaufen. Branchenintern sind die Auszeichnungen der European Parking Association den Teilnehmern jedoch mindestens ebenso viel Wert wie Schauspielern goldene Palmen oder Löwen. Nicht von ungefähr also bezeichnete EPA-Präsident Nick Lester die Preisverleihung als „einen der Höhepunkte des EPA-Kongresses“, der dieses Jahr in Turin stattfand.

Nick Lester, EPA-Präsident:
„Höhepunkt des EPA-Kongresses“

EPA Award: Sieger der Kategorie „Renoviertes Parkhaus“ ist der Betreiber Parcus, der das Parkhaus Austerlitz im elsässischen Straßburg nach ökologischen Gesichtspunkten modernisiert hat.

EPA Award: Sieger der Kategorie „Renoviertes Parkhaus“ ist der Betreiber Parcus, der das Parkhaus Austerlitz im elsässischen Straßburg nach ökologischen Gesichtspunkten modernisiert hat.

Der Preis wird alle zwei Jahre in vier Kategorien verliehen: neues Parkhaus, renoviertes Parkhaus, on-street Parken sowie innovatives Projekt. Außerdem hat die Jury des EPA Award wie zuletzt 2009 in Wien auch wieder einen Sonderpreis vergeben. Sehr zufrieden zeigte sich der europäische Verband mit der hohen Teilnehmerzahl: Insgesamt gingen 34 Bewerbungen um die begehrten Auszeichnungen ein – so viele wie noch nie in der Geschichte des Preises.

Aufwändiges Prozedere

Dass es sich bei den EPA Awards nicht etwa nur um eine brancheninterne Gefälligkeitsaktion handelt, zeigen neben der hohen Zahl der Wettbewerbsteilnehmer auch das aufwändige Prozedere bei der Einreichung der umfangreichen Unterlagen sowie die gründliche Auswahl der Gewinner. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wertet die international besetzte Jury die ausgefüllten Formulare und Präsentationen aller Teilnehmer aus, um schließlich eine engere Auswahl zu treffen: die „short-list“, bestehend aus je drei favorisierten Wettbewerbseingängen pro Kategorie.

Gute Umweltbilanz: Das renovierte Parkhaus Austerlitz in Straßburg.

Gute Umweltbilanz: Das renovierte Parkhaus Austerlitz in Straßburg.

Die vierköpfige Jury – bestehend aus dem Vorsitzenden Antonio Cidade Moura, Emparque/Portugal, Jordi Bonet Vendrell, Saba/Spanien, Jean-Jacques Decaesteke, Vinci Park/Frankreich, und Bernd Beer, AMP/Deutschland – reiste sodann kreuz und quer durch Europa, um alle zwölf gelisteten Wettbewerber persönlich in Augenschein zu nehmen. Alle zwölf wurden schließlich als Finalisten zum EPA-Kongress nach Turin eingeladen und erhielten dort auch eine Urkunde über die erfolgreiche Nominierung auf die „short-list“.

Die Gewinner der Kategorien wurden erst im Rahmen einer feierlichen Zeremonie während des EPA-Kongresses in Turin bekanntgegeben, um vor Ort neben einer Trophäe die begehrte Metallplatte mit dem Signet des EPA Awards in Empfang zu nehmen. Die Gewinner sind jetzt berechtigt, in ihren Häusern oder an ihren Standorten die Plakette offiziell als Qualitätssiegel gegenüber Kunden, Behörden und Geschäftspartnern zu zeigen.

Finalisten des EPA Award 2011