Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

News im September: Bürgermeister Josef Schmid vergibt den Munich Startup Award an Cleverciti Systems!

Zum Patent angemeldete Cleverciti Sensoren werden an Häuserfassaden, Masten oder existierender Straßenbeleuchtung montiert/integriert und analysieren und vermessen im Sekundentakt die ...

Michael Höft scheidet aus dem Vorstand aus

In einer wirtschaftlich schwierigen Lage für das Unternehmen war Michael Höft wieder in den Vorstand der Höft & Wessel AG ...

Business Parken am Terminal 1

  Kurzzeitparkern und Geschäftsreisenden, die gern nahe am Terminal parken, stehen in der Tiefgarage des Terminals 1 neuerdings 1.000 Stellplätze ...

Elektromobilität nimmt Fahrt auf

Die Technik elektrischer Antriebe wird besser und die Kapazität der Batterien steigt, bei gleichzeitig sinkenden Kaufpreisen. Ob reine Elektrofahrzeuge oder ...

ADAC zeichnet Parkhaus Centrum Galerie Dresden aus

Als erstes Parkhaus in Deutschland wurde dem Parkhaus Centrum Galerie Dresden heute zeitgleich mit vier weiteren Einrichtungen in Münster das ...
 
 
 
 
 

Kampagne für mehr Rücksicht

Radfahren ist gesund: Nicht immer werden die Drahtesel jedoch ordnungsgemäß abgestellt.    Foto: Shutterstock

Radfahren ist gesund: Nicht immer werden die Drahtesel jedoch ordnungsgemäß abgestellt. Foto: Shutterstock

Nicht nur das Parken von Autos sollte im Sinne der Allgemeinheit gelenkt und organisiert sein. In Fahrrad-Eldorado Münster bereiten zunehmend auch wild parkende Zweiräder den Fußgängern Probleme. Die Stadt hält nun mit einer Kampagne dagegen.

Im münsteraner Stadtteil Hiltrup wird gern und viel Rad gefahren. Auf diesen Radwegen ergeben sich – quasi nebenbei – eine Entlastung der Umwelt und so eine weitere Erhöhung der Lebensqualität im Stadtteil. Je mehr Hiltruperinnen und Hiltruper in die Pedale treten, desto besser sei es, so eine städtische Pressemitteilung. Allerdings bedeuten viele Räder im Ortskern nicht selten auch „Parkplatzknappheit“.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung hat jetzt die Situation der abgestellten Fahrräder auf der Marktallee in Münster unter die Lupe genommen. Ergebnis: Gerade vor Geschäften würden Fahrräder „wild“ geparkt. Diese auf den Gehwegen abgestellten Räder bedeuteten für Fußgänger, Rollstuhl- oder Rollatornutzer wie auch für Eltern mit Kinderwagen erhebliche Behinderungen. Gleichzeitig würden die vorhandenen Fahrradständer nicht genutzt.

Darum wenden sich die Verkehrsplaner der Stadt nun mit einer Kampagne für mehr Rücksicht beim Fahrradparken an die weniger rücksichtsvollen Pedalritter. Flyer sollen auf die Behinderung durch wild abgestellte Räder und die vorhandenen Fahrradständer aufmerksam machen. Keinesfalls aber soll den Hiltrupern die Lust an der „Leeze“ – so der münsterländische Ausdruck für Fahrrad – genommen werden. Darum zollt die Verwaltung gleichzeitig allen Zweiradnutzern höchstes Lob für ihr umweltschonendes Verkehrsverhalten.