Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

Stärker als Autos und volle Einkaufswagen

Fahrverkehr, Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen sowie aggressive Tausalze im Winter setzen Parkbauten besonders hohen mechanischen und chemischen Belastungen aus. Bei Parkdecks ...

APCOA: Musik genießen und sicher parken

Die geparkte schwarzlackierte Wagenkolonne der Kanzlerin und des Bundespräsidenten verewigten die APCOA-Mitarbeiter vor Ort mit einem Foto. Foto: APCOA Anfang ...

Aussichtsreicher Start ins Jahr 2012

Die Dortmunder ICA Chipkartensysteme GmbH & Co. KG startete erfolgreich ins Jahr 2012. Mit Wirkung zum 1. Februar wurde eine ...

Neues Carsharing-Modell aus Berlin wird ausgezeichnet

Am Donnerstag, dem 16. Januar, wird die Carsharing-Plattform „carzapp“ im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14 als ...

Neuer Meilenstein in der LED-Branche

Der Hersteller von LED-Leuchtmitteln, Luxstream, stellt auf der Fachmesse PARKEN erstmals komplett ENEC-zertifizierte LED-Leuchten vor. Diese werden in Zusammenarbeit zwischen ...
 
 
 
 
 

Kampagne für mehr Rücksicht

Radfahren ist gesund: Nicht immer werden die Drahtesel jedoch ordnungsgemäß abgestellt.    Foto: Shutterstock

Radfahren ist gesund: Nicht immer werden die Drahtesel jedoch ordnungsgemäß abgestellt. Foto: Shutterstock

Nicht nur das Parken von Autos sollte im Sinne der Allgemeinheit gelenkt und organisiert sein. In Fahrrad-Eldorado Münster bereiten zunehmend auch wild parkende Zweiräder den Fußgängern Probleme. Die Stadt hält nun mit einer Kampagne dagegen.

Im münsteraner Stadtteil Hiltrup wird gern und viel Rad gefahren. Auf diesen Radwegen ergeben sich – quasi nebenbei – eine Entlastung der Umwelt und so eine weitere Erhöhung der Lebensqualität im Stadtteil. Je mehr Hiltruperinnen und Hiltruper in die Pedale treten, desto besser sei es, so eine städtische Pressemitteilung. Allerdings bedeuten viele Räder im Ortskern nicht selten auch „Parkplatzknappheit“.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung hat jetzt die Situation der abgestellten Fahrräder auf der Marktallee in Münster unter die Lupe genommen. Ergebnis: Gerade vor Geschäften würden Fahrräder „wild“ geparkt. Diese auf den Gehwegen abgestellten Räder bedeuteten für Fußgänger, Rollstuhl- oder Rollatornutzer wie auch für Eltern mit Kinderwagen erhebliche Behinderungen. Gleichzeitig würden die vorhandenen Fahrradständer nicht genutzt.

Darum wenden sich die Verkehrsplaner der Stadt nun mit einer Kampagne für mehr Rücksicht beim Fahrradparken an die weniger rücksichtsvollen Pedalritter. Flyer sollen auf die Behinderung durch wild abgestellte Räder und die vorhandenen Fahrradständer aufmerksam machen. Keinesfalls aber soll den Hiltrupern die Lust an der „Leeze“ – so der münsterländische Ausdruck für Fahrrad – genommen werden. Darum zollt die Verwaltung gleichzeitig allen Zweiradnutzern höchstes Lob für ihr umweltschonendes Verkehrsverhalten.