Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Koelnmesse legt den Grundstein für das neue Messeparkhaus Zoobrücke

Mit der Grundsteinlegung für das neue Parkhaus an der Zoobrücke hat die Koelnmesse am 8. September den Startschuss für ihr Investitionsprogramm „Koelnmesse 3.0“ gegeben.

„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unser Gelände fit für das Messegeschäft der Zukunft zu machen“, sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Mit der ersten Neubaumaßnahme im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 soll bis Ende 2017 in unmittelbarer Messenähe ein modernes Parkhaus entstehen, das neben 3.260 Pkw-Stellplätzen auch umfangreiche Logistikflächen für den Auf- und Abbauverkehr bereithält und zugleich die Stadt vom Verkehr entlasteten soll.

Geschwungener Baukörper mit einzigartiger Fassade

Für das geplante Parkhaus und das zugehörige Logistikgebäude hatte die Koelnmesse Mitte 2015 einen „Design and Build“-Wettbewerb ausgelobt. Als Sieger ging das Kölner Büro schultearchitekten gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Parkhaus GmbH (dip) mit dem Konzept eines geschwungenen Baukörpers hervor. „Wir wollten ein Gebäude schaffen, das sich mit seiner eigenständigen Formensprache in das Umfeld einpasst. Gleichzeitig wird das Parkhaus eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“, so Wilhelm Schulte, schultearchitekten. Schließlich ist das Parkhaus von der Zoobrücke für viele Kölner und Gäste der Stadt prominent sichtbar. Ein besonderes Highlight ist die Gestaltung der Nordfassade im Bereich der Zoobrücke. Hierfür entwarf das Stuttgarter Büro wulf architekten eine Fassade aus Metallschuppen mit über 3.000 Einzelelementen – bisher einzigartig in Deutschland.

 

„Das Parkhaus wird eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“

 

Das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus soll einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen.

Das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus soll einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen.

Zu den zentralen Anforderungen an das Parkhaus gehören die Sicherstellung eines zügigen Verkehrsabflusses zu Messezeiten sowie die Kombination von Park- und Logistikflächen. Daher erhielt das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus eine Struktur, die durch innenliegende Verbindungsrampen einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen soll. Ein weiteres Plus: die getrennte Ausfahrt stadtein- und stadtauswärts.

 

 

Das Parkhaus im Überblick

– 3.260 Pkw-Stellplätze insgesamt, davon 35 Stellplätze für Menschen mit Behinderung, 10 Elektro-Ladeplätze und 280 Stellplätze für Frauen
– Logistikfläche mit zentraler Lkw-Registrierung und Zollabfertigung
– Fläche des Baugrundstücks: 29.500m²
– Nutzfläche auf 5 Parkdecks: 79.650m² (ohne Erdgeschoss/Logistikfläche)
– Kosten: rund 27 Millionen Euro
– Baustart: 22.08.2016
– Fertigstellung: Ende 2017