Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Mammutprojekt für Goldbeck

Das neue Parkhaus in der Amberger Marienstraße soll die Parksituation rund ums Klinikum entspannen. Foto/Visualisierung: Goldbeck

Ein neues Parkhaus mit rund 860 Stellplätzen entsteht in Amberg. Mit diesem Großprojekt will die Stadt Parkplätze schaffen, die derzeit am Klinikum und rund um das Ärzte- und Dienstleistungszentrum fehlen. Bis Frühjahr 2019 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Goldbeck beginnt mit den Arbeiten im Frühsommer nächsten Jahres und wird das Parkhaus auch betreiben.

„Ende 2017 wird das Baufeld übergeben, voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni 2018 geht es mit den Tiefbauarbeiten los“, so der Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny zum geplanten Parkhaus an der Marienstraße, begleitet vom zuständigen Projektleiter Dr. Bernhard Mitko sowie Stephan Pieper, Geschäftsführer der Bielefelder Goldbeck Parking Services GmbH und Goldbeck-Projektleiter Tim Schmidt. Mit dem Großprojekt will die Stadt der Parkplatznot am Klinikum sowie rund um das Ärzte- und Dienstleistungszentrum ein Ende bereiten.

Wie die Goldbeck-Vertreter erläutern, soll sich die Gesamtmaßnahme in zwei Bauabschnitte gliedern. Im ersten Abschnitt entstehen rund 860 Stellplätze. Knapp 780 davon entfallen auf das neue Parkhaus, das neun Halbgeschosse umfasst. Hinzu kommen gut 80 Außenstellplätze auf einem bestehenden Parkplatz. Für das Parkhaus sind drei Einfahrten und zwei Ausfahrten geplant.

Besonders kundenfreundliche Stellplätze

„Unser Anspruch ist es, besonders kundenfreundliche Stellplätze mit größerer Stellplatzbreite anzubieten“, betont Geschäftsführer Stephan Pieper. Die regulären Stellplätze werden 2,50 Meter breit, 150 Komfortstellplätze erhalten eine Breite von 2,70 Metern. Außerdem werde es acht Stellplätze für Menschen mit Behinderung geben. Weitere acht Stellplätze werden für Mütter mit Kindern reserviert. Zusätzlich entstehen rund zwanzig Fahrradstellplätze.

Wie die Verantwortlichen von Goldbeck weiter erläutern, soll es im neuen Parkhaus drei Treppenhäuser, einen Aufzug sowie eine öffentliche WC-Anlage geben. Highlight sei die Goldbeck-Lisenenfassade: Diese besteht aus senkrecht gestellten Aluminiumprofilen, die beschichtet und mit zwei unterschiedlichen, noch auszuwählenden Motiven bedruckt werden. Auch eine teilweise Begrünung der Fassade gehöre zum Gesamtkonzept.

„Im Sommer 2018 erfolgt die Stahlbaumontage des Gebäudes“, sagt Tim Schmidt. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2019 geplant. Außerdem wurde im Gesamtkonzept bereits ein zweiter Bauabschnitt mit circa 430 Stellplätzen vorgesehen, der bei Bedarf durch eine Erweiterung auf der Fläche der Außenstellplätze errichtet werden kann. Den Autofahrern würde in diesem Fall dann ein Parkhaus mit mehr als 1.200 Stellplätzen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen des geltenden Erbbaurechtsvertrags bleibt die Stadt Amberg auch in Zukunft Eigentümer des Grundstückes, dem Investor wird aber das Recht eingeräumt, auf dem Grundstück ein Parkhaus zu errichten und zu betreiben.