Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Neues Forschungsprojekt widmet sich innerstädtischem Parksuchverkehr

Das neu gestartete Forschungsprojekt PAMIR widmet sich der Rolle von Parkraum in Ballungszentren. Foto: ParkHere

Die Parkplatzsuche in Ballungszentren ist häufig ein zeitaufwändiger und nervenaufreibender Vorgang. Entsprechend entfällt ein großer Teil des Verkehrs in europäischen Innenstädten auf die Parkplatzsuche. Neue Impulse zum Thema soll das Forschungsprojekt PAMIR liefern, das Anfang September begonnen hat.

Das Forschungsprojekt PAMIR (Stellplatzfeine Parkplatzbelegungsinformation und Parkplatzreservierung für ein komfortableres multimodales Reisen) soll insgesamt für drei Jahre laufen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der gegenwärtigen Belastung vieler Städte mit Luftschadstoffen wird in diesem Zeitraum das Thema innerstädtisches Parken genauer untersucht. Zusammengeschlossen hat sich ein Konsortium aus dem Parksensorik-Unternehmen ParkHere GmbH und WunderCar Mobility Solutions GmbH sowie dem Institut für Automation und Kommunikation e.V. Die Grundlage des Projektes PAMIR bildet der neuartige, energieautarke Sensor des Partners ParkHere zur Ermittlung des Belegungszustands einzelner Stellplätze. Auf Basis dieser Informationen soll ein Verfahren zur Prognose der lokalen Gesamtauslastung der verfügbaren Parkplätze entwickelt werden. Darüber hinaus soll eine Möglichkeit der Stellplatzreservierung geschaffen werden. Beides soll letztlich zu einer deutlich realistischeren Reiseplanung beim Umstieg vom Auto auf ein anderes Verkehrsmittel führen. Dabei sind ausdrücklich auch Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten eingeschlossen. Der Reisekomfort wird unter anderem durch die Navigation zum freien beziehungsweise reservierten Stellplatz erhöht. Mit Hilfe von Probanden werden die verbesserten Mobilitätsdienste nach der Entwicklungsphase schließlich evaluiert.Gefördert wird das Projekt PAMIR durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND mit insgesamt 722.231 Euro. Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das Bundesministerium seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die neue Mobilität. Neben der finanziellen Förderung steht die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Mittelpunkt.