Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

Barrierefreiheit macht den Unterschied

Insgesamt 25 der 29 getesteten Kölner Parkhäuser erhalten die Prüfplakette der IHK Köln beim diesjährigen Parkhaustest. Gewinner ist das Parkhaus ...

Lösungen für Ihr Parkraum-Management: Digital. Individuell. Smart.

Scheidt & Bachmann bietet mit entervo eine offene Digitalisierungs-Plattform für Parkraum-Management. Mit universellen Schnittstellen bietet entervo zahlreiche Möglichkeiten und Optionen ...

Günstig tanken mit dem Smartphone

Der Webdienst mehr-tanken.de startet seine vom iPhone bekannte Applikation nun auch für Android-Smartphones. Mittels Umkreissuche per Postleitzahl oder GPS sind die ...

Was kann welche App?

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VINCI zieht sich aus den Karstadt-Häusern zurück

Die VINCI Park Deutschland GmbH hat sich – im gegenseitigen Einvernehmen, wie es heißt – den seit 2006 laufenden Pachtvertrag ...
 
 
 
 
 

Parkhäuser optimal nutzen

Das FTF (Fahrerloses Transportfahrzeug) in Aktion beim Einparken eines Autos.

Die innovativen Parkideen der serva transport systems GmbH haben überzeugt: Das Chiemgauer Unternehmen war im Juni unter den Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2013. Der 2010 gegründete Parkanlagenentwickler aus Bernau war mit zwei weiteren Firmen in der Kategorie StartUp nominiert. 

In der Begründung der Jury hieß es: „Die innovativen Parkroboter von serva transport systems nutzen die Stellflächen von Parkhäusern optimal aus. Dadurch können bis zu 60 Prozent mehr Fahrzeuge auf derselben Fläche untergebracht werden. Das patentierte System lässt sich flexibel in bestehende Gebäude einbauen und arbeitet sehr zuverlässig und stabil. Für diese ‚echte Innovation mit einem breiten Anwendungsgebiet’ nominierte die Jury des Deutschen Gründerpreises das Unternehmen.“ Die Juroren attestierten dem jungen Unternehmen aufgrund seiner überzeugenden Wettbewerbsvorteile und des großen Marktpotentials sehr gute Erfolgsaussichten.

Kapazität um 60 Prozent steigern

„Mit unseren patentierten fahrerlosen Transportsystemen kann man die Kapazität bestehender Parkhäuser um bis zu 60 Prozent steigern“, erklärt Rupert Koch, einer der Gründer der serva transport systems GmbH. Und das geht so: Der Autofahrer fährt nicht mehr selbst auf den Parkplatz, sondern ein Roboter ordnet die Fahrzeuge nach Größen sortiert dicht an dicht auf die Parkfläche. Die extrem wendigen Transportroboter brauchen nur drei statt der üblichen sechs Meter Fahrrinne – das bringt zusätzliche Stellfläche. Braucht der Kunde sein Auto, kann er es per Smartphone-App jederzeit anfordern. Ein Computer sorgt dafür, dass die Fahrzeuge kontinuierlich umgesetzt werden und so pünktlich zum gewünschten Zeitpunkt abholbereit in der ersten Reihe stehen.

Serva-Systeme brauchen weder Schienen noch Transportbänder und lassen sich in jedes bestehende Gebäude einbauen. Sie basieren auf einer zuverlässigen Technologie, die sich in anderen Branchen seit Jahren bewährt hat. Und da immer mehrere Roboter parallel arbeiten, bedeutet ein Defekt nicht den Totalausfall der Gesamtanlage.

Nominierung schon Auszeichnung

Auch wenn der Deutsche Gründerpreis für StartUps letztlich nicht an das junge Bernauer Unternehmen ging, freuten sich die Gründer von serva transport systems, Leopold Meirer, Cary Bellaflor und Rupert Koch: „Wir haben immense Energie und Zeit in unsere Innovation gesteckt. Auch wenn wir überzeugt von unseren Ideen sind, ist es etwas Besonderes für uns, dass unser Engagement nun so honoriert wird. Alleine die Nominierung als Finalist des Deutschen Gründerpreises ist schon eine wichtige Auszeichnung.“ Und mit dem Flughafen Düsseldorf konnte das Trio schon einen ersten Testkunden gewinnen. Dort wird das System nach einem erfolgreichen zweimonatigen Testbetrieb nun Ende des Jahres installiert.

Hier kann man sich das automatische Parksystem von serva transport systems in Aktion ansehen.