Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

Nicolas Reinhart wird neuer Finanzchef

APCOA Parking hat Nicolas Reinhart (40) zum neuen Chief Financial Officer (CFO) berufen. Nicolas Reinhart verfügt über fundierte Erfahrung in ...

Flughafen Cardiff entscheidet sich für DESIGNA

Der Flughafen von Cardiff ist im Rahmen der Erneuerung der Flughafeneinrichtungen mit einem neuen modernen „Pay on Foot“-Parkraumsystem ausgestattet worden. ...

Im laufenden Betrieb: Parkdeck am Flughafen Düsseldorf fachkundig saniert

Das Terminalparkhaus P2 direkt gegenüber der Abflughalle AB ist die erste Adresse für Passagiere und Besucher, die mit dem Auto ...

„Unser Batteriesystem `Made in Germany`ist voll wettbewerbsfähig“

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Geschäftsführer Thomas Grüttner verlässt Q-Park Deutschland

  Der gesamtverantwortliche Geschäftsführer von Q-Park Deutschland, Thomas Grüttner, wird das Unternehmen zum 30. Juni auf eigenen Wunsch verlassen, um ...
 
 
 
 
 

Parkplatz-Gerangel

In Großstädten ist Parkraum ein knappes, kostbares Gut. Selbst wenn es innerhalb von Wohnanlagen Stellplätze gibt, so reichen diese nicht immer aus. Grundsätzlich gilt: Ein Eigentümer genießt bei der Vergabe der Parkfläche große Freiheiten, wenn es mehrere Bewerber gibt. Das haben nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS Deutschlands oberste Richter festgestellt.
(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 268/09)

Der Fall: Ein Mieter verfügte über einen gültigen Wohnraum-Mietvertrag und dachte, mit Hilfe dieses Dokuments könne er den Eigentümer dazu zwingen, ihm einen frei gewordenen Parkplatz in der betreffenden Wohnanlage zu überlassen. Selbstverständlich war er bereit, dafür zu bezahlen. Doch der Betroffene wollte sich nicht unter Druck setzen lassen. Er verwies darauf, dass es eine Reihe von Interessenten gebe und er nach eigenem Ermessen entscheiden könne. Es kam in der Frage zu einem Zivilprozess durch zwei Instanzen.

Das Urteil: Der Bundesgerichtshof schloss sich der Rechtsauffassung des Stellplatz-Eigentümers an. Die Richter entschieden, dass ein Wohnraum-Mietvertrag „keine (Neben-)Pflicht des Vermieters“ begründe, „seinem Mieter zusätzlich zu der Gebrauchsüberlassung der angemieteten Räume auch einen Garagenstellplatz zur Verfügung zu stellen“. Es sei „nicht willkürlich“, wenn der Eigentümer seine Auswahl nach freiem Ermessen treffe. Das entspreche dem Grundsatz der Vertragsfreiheit. (lbs)