Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

Triflex ProMesh verlängert Sanierungsintervalle von Parkdecks

Mit dem Parkdeck Beschichtungssystem Triflex ProDeck bringt der Abdichtungsspezialist Triflex ein armiertes Beschichtungssystem der Klasse OS 11b auf den Markt ...

Parken aktuell | September 2010, Ausgabe 78

Download: Parken aktuell, Ausgabe 78

Heinfried Januschewski übernimmt Parkhaussparte

Dipl.-Ing. Heinfried Januschewski (41) leitet seit dem 1. Januar 2012 das Kompetenz-Center KÖSTER-PARKING der Köster GmbH. Er ist bereits seit ...

Airport-Ranking: Die teuersten Flughäfen Deutschlands

  Kurzparker-Zone am Terminal 2 Flughafen Köln/Bonn. Foto: Wikimedia Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp hat die Parkplatzpreise der 13 größten Flughäfen Deutschlands ...

Park- und eMobility Systemlösungen aus einer Hand

Wer durch deutsche Innenstädte fährt, kennt das Bild. In den Straßen quält sich diese zähe Masse im Stillstand oder geringer ...
 
 
 
 
 

Parkplatz-Gerangel

In Großstädten ist Parkraum ein knappes, kostbares Gut. Selbst wenn es innerhalb von Wohnanlagen Stellplätze gibt, so reichen diese nicht immer aus. Grundsätzlich gilt: Ein Eigentümer genießt bei der Vergabe der Parkfläche große Freiheiten, wenn es mehrere Bewerber gibt. Das haben nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS Deutschlands oberste Richter festgestellt.
(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 268/09)

Der Fall: Ein Mieter verfügte über einen gültigen Wohnraum-Mietvertrag und dachte, mit Hilfe dieses Dokuments könne er den Eigentümer dazu zwingen, ihm einen frei gewordenen Parkplatz in der betreffenden Wohnanlage zu überlassen. Selbstverständlich war er bereit, dafür zu bezahlen. Doch der Betroffene wollte sich nicht unter Druck setzen lassen. Er verwies darauf, dass es eine Reihe von Interessenten gebe und er nach eigenem Ermessen entscheiden könne. Es kam in der Frage zu einem Zivilprozess durch zwei Instanzen.

Das Urteil: Der Bundesgerichtshof schloss sich der Rechtsauffassung des Stellplatz-Eigentümers an. Die Richter entschieden, dass ein Wohnraum-Mietvertrag „keine (Neben-)Pflicht des Vermieters“ begründe, „seinem Mieter zusätzlich zu der Gebrauchsüberlassung der angemieteten Räume auch einen Garagenstellplatz zur Verfügung zu stellen“. Es sei „nicht willkürlich“, wenn der Eigentümer seine Auswahl nach freiem Ermessen treffe. Das entspreche dem Grundsatz der Vertragsfreiheit. (lbs)