Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

Komplettpakete für alle Fälle

Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, ...

FEIG ELECTRONIC zeigt umfassendes Portfolio auf der Security

FEIG ELECTRONIC zeigte auf der Messe Security, die vom 27. bis 30. September in Essen stattfand, ein umfassendes Portfolio an ...

Commend und Genetec geben Technologie-Partnerschaft bekannt

        Commend, Anbieter von Sicherheits- und Kommunikationssystemen, und Genetec, ein Anbieter von Sicherheits-Gesamtlösungen auf IP-Basis, haben heute ...

„Parken in Städten und Gemeinden“

Die jährliche ADAC Expertenreihe widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Parken in Städten und Gemeinden“. In sieben Veranstaltungen wird ...

GOLDBECK Parkhäuser: Wirtschaftlich, schnell und dauerhaft

Zeitgemäßer Parkhausbau überzeugt – von der nutzenorientierten Konzeption über die schlüsselfertige Bauleistung bis zur werterhaltenden Objektbetreuung. Seit 27 Jahren baut ...

ParkDetek zählt Fahrzeuge ohne Schranke

Mit ParkDetek bietet Volkmann & Rossbach eine hochgenaue Lösung zur Erfassung von freien Stellplätzen auf Parkplätzen und in Parkhäusern an. ...
 
 
 
 
 

„Ray“ parkt jetzt Autos ein

Ab sofort parkt am Düsseldorfer Flughafen der Roboter "Ray" die Autos ein.

Ab sofort parkt am Düsseldorfer Flughafen der Roboter „Ray“ die Autos ein.

Am Flughafen Düsseldorf parkt „Ray“ ab sofort die Autos ein. Leise, präzise und ausgesprochen effizient findet Ray für jedes Fahrzeug die richtige Parklücke. Und wer sein Auto wieder abholen möchte, dem stellt es Ray zum gewünschten Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Der Park-Roboter ist Teil einer technischen Weltneuheit, die erstmals am Düsseldorfer Airport zum Einsatz kommt.

Die Suche nach einem freien Parkplatz kurz vor dem Abflug gehört dank Ray ab sofort der Vergangenheit an. Modernste Computer-Technik übernimmt nun das Einparken für den Kunden. Mitte Juni wurde das System der Firma serva transport systems aus dem bayerischen Grabenstätt offiziell am Airport in Betrieb genommen. Dank der computergestützten Technologie kann der Kunde nun sein Fahrzeug einfach in einer der sechs großzügigen Übergabeboxen abstellen. Die Abgabe des Fahrzeugs erfolgt schnell und bequem in direkter Nähe zum Terminal, so dass einem schnellen Reiseantritt nichts im Wege steht. Weil Ray mit der Flugdatenbank des Airports verbunden ist, wird das Fahrzeug des Kunden bei dessen Rückkehr rechtzeitig zur Abholung wieder bereitgestellt. Der Passagier braucht sich also nicht mehr die genaue Abstellposition seines Fahrzeugs zu merken, sondern kann es sofort in Empfang nehmen und seine Weiterreise antreten.

Angebot richtet sich an Geschäftsreisende

„Mit unserem neuen PremiumPLUS-Angebot erweitert der Düsseldorfer Airport seine breite Angebotspalette im Bereich Parken um ein weiteres innovatives und kundenorientiertes Segment“, erklärte Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke. „Mit dem Produkt sprechen wir vor allem Geschäftsreisende an, die heutzutage erst sehr zeitnah vor ihrem Abflug zum Airport kommen, das Parken sehr effizient gestalten möchten und maximal nach wenigen Tagen wieder zurückkehren. Für sie ist unser Angebot ideal.“

„Im Bereich des IT-gestützten Parkens erwarten wir in den kommenden Jahren vielfache Innovationen. Der Einsatz von intelligenten Robotersystemen wird das Parken in der Zukunft revolutionieren“, erklärte Dr. Christian Jahncke, Geschäftsführer der SITA Airport IT GmbH, einem Joint Venture des Flughafens Düsseldorf und der SITA, dem weltweit tätigen ICT Provider der Luftverkehrsbranche. „Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam dieses viel versprechende System am Flughafen Düsseldorf als Weltneuheit zum Einsatz bringen können.“

„Für unser Unternehmen ist heute ein großer Tag. Zum ersten Mal nimmt unser automatisiertes Parksystem am Flughafen Düsseldorf den Regelbetrieb auf“, erklärte serva-Geschäftsführer Rupert Koch. „Unser patentiertes Robotersystem ist weltweit einzigartig und bietet den Nutzern zahlreiche Vorteile. Wir bedanken uns für das Vertrauen des Flughafens Düsseldorf und der SITA Airport IT und sind sicher, dass das System die Erwartungen, die vor allem in Bezug auf den Kundennutzen an es gestellt werden, voll erfüllen wird.“

Einparken wird zum Kinderspiel

Dank Ray wird Einparken für Fluggäste zum Kinderspiel: Der Passagier reserviert sich über ein Online-Buchungssystem (parken.dus.com) im Vorfeld seiner Reise seinen persönlichen Parkplatz und lädt sich bei der ersten Nutzung eine entsprechende App („DUS PremiumPLUSParking“, für OS und Android erhältlich) herunter. Vor Ort fährt der Kunde über die Ankunftsebene in den gesonderten Parkbereich im Parkhaus P3 ein und stellt sein Fahrzeug in einer der sechs Übergabeboxen ab. Insgesamt stehen hier in der ersten Ausbaustufe 249 robotergestützte Parkplätze zur Verfügung. Vor Verlassen des Parkhauses in Richtung des nahe gelegenen Terminals bestätigt der Fahrer kurz an einem Touchscreen, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befinden, gibt an, wann er das Fahrzeug wieder abholen möchte, und ob er mit Handgepäck oder aufgegebenem Gepäck reist. Der Einparkvorgang erfolgt im Anschluss automatisiert durch den Roboter Ray, der das Fahrzeug vermisst und dann schonend im hinteren Teil des Parkhauses einparkt. Über die hinterlegten Rückreisedaten und den Abgleich mit der Flugdatenbank des Airports weiß das System, wann das Fahrzeug wieder vom Kunden benötigt wird. Das Fahrzeug wird dann frühzeitig in einer der Übergabeboxen zur Verfügung gestellt. Sollte sich der Reiseverlauf des Kunden ändern, so kann er dies einfach und schnell über seine App ans System übermitteln.

„Das System bietet unseren Passagieren in dem überwachten Bereich einen hohen Service-Mehrwert inklusive Versicherung für das Fahrzeug. Vor Ort steht unseren Kunden natürlich auch jederzeit ein freundlicher Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite. Zur Einführung berechnen wir bis zum Ende des Jahres für unser PremiumPLUSAngebot einen Tagessatz von 29 Euro bzw. vier Euro pro Stunde“, erklärte Thomas Schnalke weiter. „Sollte die neue Technik von unseren Kunden angenommen werden, werden wir über eine Ausweitung des Systems nachdenken, da es sich einfach in bestehende Parkstrukturen integrieren lässt.“