Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Im laufenden Betrieb: Parkdeck am Flughafen Düsseldorf fachkundig saniert

Nach der Grundierung von Rampen, Park- und Fahrfläche mit Triflex Cryl Primer 287 lassen sich Regentropfen schnell und einfach abziehen.  Foto: Triflex

Nach der Grundierung von Rampen, Park- und Fahrfläche mit Triflex Cryl Primer 287 lassen sich Regentropfen schnell und einfach abziehen. Foto: Triflex

Das Terminalparkhaus P2 direkt gegenüber der Abflughalle AB ist die erste Adresse für Passagiere und Besucher, die mit dem Auto zum Düsseldorfer Flughafen fahren. Im vergangenen Sommer herrschte auf dem obersten Geschoss des sechsstöckigen Parkhauses geschäftiges Treiben. Fachverarbeiter der Firma KTK GmbH sanierten das undicht gewordene Topdeck, ohne den Durchgangsverkehr im Parkhaus zu beeinträchtigen.

Frisch in frisch wird das Spezialvlies in zwei Lagen Flüssigkunststoff eingelegt.  Foto: Triflex

Frisch in frisch wird das Spezialvlies in zwei Lagen Flüssigkunststoff eingelegt. Foto: Triflex

In Düsseldorf zum Einsatz kommt ein Abdichtungssystem von Triflex. Damit soll das attraktive Parkhaus in unmittelbarer Nähe zum Flughafenterminal dauerhaft abgedichtet werden und den Flughafenbesuchern mit seinen 486 Stellplätzen wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Zwar sind während der Sanierungsarbeiten das Topdeck und die darunter liegende Etage gesperrt. Doch ist davon in den unteren vier Geschossen nichts zu spüren, die wie so oft bis auf den letzten Stellplatz besetz sind.
Während in der fünften Etage Sandsäcke, Gebinde mit Flüssigkunststoff und Katalysator auf Paletten lagern, herrscht auf dem Topdeck geschäftiges Treiben. An unterschiedlichen Stellen des Parkdecks dichten Fachverarbeiter der KTK GmbH aus Warstein Details und Anschlüsse ab, binden Arbeitsfugen in die Abdichtungsfläche ein, streuen Stellplätze mit Quarzsand ab oder legen Vlies in den Triflex Flüssigkunststoff ein. Die Arbeitsabläufe sind aufeinander abgestimmt und greifen wie Zahnräder ineinander.

Ausfallzeiten so gering wie möglich halten

Für eine langzeitsichere Abdichtung wird der Flüssigkunststoff satt auf die Fläche appliziert.  Foto: Triflex

Für eine langzeitsichere Abdichtung wird der Flüssigkunststoff satt auf die Fläche appliziert. Foto: Triflex

„Das P2 Terminalparkhaus ist die erste Adresse für Fluggäste und Besucher, die Urlauber abholen. Bei diesen hohen Frequentierungen müssen die Ausfallzeiten so gering wie möglich gehalten werden“, skizziert Jörg Weigandt, Gebietsverkaufsleiter Mitte-West des Flüssigkunststoffherstellers Triflex, die Rahmenbedingungen für die Sanierung. „Die unmittelbare Nähe zum geschäftigen Terminalgebäude stellt erhöhte Anforderungen an die Baustellenlogistik. So konnte die Anlieferung aus Gründen der Flugsicherung nicht per Kran erfolgen, sondern wir mussten die Gebinde mit Flüssigkunststoff sowie weitere Materialien mit dem Lieferwagen von Etage zu Etage kreisen“, erläutert Andreas Korte, Bauleiter der verarbeitenden KTK GmbH, die besonderen Herausforderungen. Außerdem sei die permanente Kontrolle ihrer Arbeit durch Brandschutzbeauftragte ungewohnt.
Die langzeitsichere Abdichtung des Topdecks und der Rampen war nötig geworden, da die Altbeschichtung verschlissen war. Undichtigkeiten der Gebäudefugen prägten das Topdeck. Feuchtigkeit war bereits in die Stahlbetondecke des darunter gelegenen Geschosses gelangt und hatte die Bewehrung angegriffen. „Durch die langzeitsichere Abdichtung des Topdecks und der Rampen mit dem mechanisch hoch belastbaren und strapazierfähigen Abdichtungssystem Triflex ProPark werden diese innerhalb kürzester Zeit grundlegend saniert und auch das darunter gelegene Obergeschoss dauerhaft geschützt“, erläutert Weigandt die abgestimmten Systemlösungen.

Verschiedene Arbeitsschritte gleichzeitig

Mit Nagelschuhen können Verarbeiter die Abdichtungsfläche begehen, während sie den Flüssigkunststoff auftragen.  Foto: Triflex

Mit Nagelschuhen können Verarbeiter die Abdichtungsfläche begehen, während sie den Flüssigkunststoff auftragen. Foto: Triflex

Da sich die Systemkomponenten abschnittsweise verarbeiten lassen, können verschiedene Arbeitsschritte an unterschiedlichen Stellen des Parkdecks gleichzeitig erfolgen. In einem Bereich des Parkdecks, das von einem Zelt geschützt ist, wird gerade kratzgespachtelt, geschliffen und abgesaugt, während Verarbeiter an anderer Stelle Schrammborde vliesarmiert abdichten, anschließend die Schutzschicht auftragen und Quarzsand einstreuen. Dadurch sind diese nach Triflex-Angaben auf lange Zeit gegen Abnutzung und Feuchtigkeit gesichert.
An anderer Stelle ist die Sanierung bereits abgeschlossen. Der fertige Strukturbelag Triflex Cryl M 264 der Rampe in der Farbe „Verkehrsgrau“ ist so beschaffen, dass er die Rutschhemmklasse 13 erfüllt. Aufgrund der strukturierten Reibeplastik ist die Griffigkeit des Oberflächenbelags sogar mit bloßem Auge zu erkennen.

Abgestimmt auf jede Wetterlage

Während an einer Stelle des Parkdecks die Arbeitsfuge abgedichtet wird, bindet ein anderer Verarbeiter Anschlüsse und Details in die Abdichtungsfläche ein. Foto: Triflex

Während an einer Stelle des Parkdecks die Arbeitsfuge abgedichtet wird, bindet ein anderer Verarbeiter Anschlüsse und Details in die Abdichtungsfläche ein. Foto: Triflex

Sobald auf einer Fläche die Untergrundarbeiten abgeschlossen sind und sie grundiert ist, lässt sich Niederschlagswasser nach einem plötzlich einsetzenden Regenschauer leicht abziehen und die vliesarmierte Flüssigabdichtung abschnittsweise auftragen. So können auch Regenpausen für den Arbeitsfortschritt genutzt werden. „Durch die kurzen Reaktionszeiten des Flüssigkunststoffs sind die Verarbeitungsflächen nach weniger als einer Stunde wieder begehbar, und auch die nächste Schicht des Abdichtungssystems kann ohne lange Wartezeit wieder aufgetragen werden“, erläutert der Bauleiter die Vorteile des schnell reaktiven Flüssigkunststoffs. Sobald sich eine stabile Wetterlage ankündigt, stockt die KTK GmbH die Kolonnen auf. Bei Regen arbeitet die Stammbesatzung auf der Fläche unter dem Regenzelt.

Innerhalb kürzester Zeit langzeitsicher abgedichtet

Nach der Sanierung sind die Rampen rutschhemmend mit Triflex PDS-R abgedichtet. Foto: Triflex

Nach der Sanierung sind die Rampen rutschhemmend mit Triflex PDS-R abgedichtet. Foto: Triflex

Von der zügigen und abschnittsweisen Arbeitsweise an unterschiedlichen Stellen des Parkdecks zur gleichen Zeit profitieren Betreiber ebenso wie Gäste des Flughafens Düsseldorf International. „Die Firma KTK geht voll auf Kundenwünsche, deren Anforderungen und Ideen ein, somit können mit dem Kunden neue Lösungswege beschritten und umgesetzt werden“, lobt die Flughafen Düsseldorf GmbH die reibungslose Zusammenarbeit.

Triflex Gebietsverkaufsleiter Jörg Weigandt hat die Sanierung des Parkdecks von Anfang bis Ende betreut. Foto: Triflex

Triflex Gebietsverkaufsleiter Jörg Weigandt hat die Sanierung des Parkdecks von Anfang bis Ende betreut. Foto: Triflex

Innerhalb kürzester Zeit stehen die langzeitsicher abgedichteten Parkplätze des P2 Terminalparkhauses in unmittelbarer Nähe zur Abflughalle wieder zum Parken bereit. Das ist auch nötig, denn der Flughafen Düsseldorf International ist nach Frankfurt am Main und München der drittgrößte deutsche Verkehrsflughafen – mit 19 Millionen Passagieren pro Jahr und mehr als 215.000 Starts und Landungen.

Weitere Informationen: www.triflex.com