Parkraum-Management · Konzeption · Technik
Parken Kompakt 2017

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Parken aktuell | Juni 2010, Ausgabe 77

Download: Parken aktuell, Ausgabe 77

Smartphone-App sorgt für kürzere Wege bei der Parkplatzsuche in Bremen

Ab sofort bereichert die BREPARK den Markt der Handyanwendungen mit einer eigenen Parkhaus-App. Ein Knopfdruck genügt, um ein BREPARKhaus mit ...

Low-Cost-Carsharing ab sofort auch im Ruhrgebiet

Vier auf einen Streich: CiteeCar startet ab sofort in Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen. Auch im Ruhrgebiet können umweltbewusste Autofahrer ...

Brandgas-Dachventilator mit Energiespar-Motor

Mit dem Brandgas-Dachventilator DVG EC bringt der im badischen Boxberg-Windischbuch ansässige Ventilatorenhersteller Systemair nach eigenen Aussagen ein Novum auf den ...

RFID UHF-Systeme der 3. Generation

© KRAI „Kathrein RFID Antenna Interface“ stellt nach Angaben des Herstellers Kathrein RFID eine Weltneuheit im Bereich der RFID UHF-Technologien ...
 
 
 
 
 

Reutlinger Klinikum saniert

Klinikum am Steinenberg, ReutlingenKlinikum am Steinenberg, Reutlingen

Contipark setzte sich als geeigneter Partner des baden-württembergischen Klinikums zur Umsetzung der Umbaumaßnahmen und für den späteren Betrieb der Garage durch. Contipark plante, finanzierte und begleitete alle Arbeiten federführend. Die Klinikbetreiber machten sich dabei das Know-how des professionellen Parkraumexperten mit dessen Bereitschaft für Investitionen zunutze. Das bedeutet eigene Kostenersparnisse, aber auch den positiven Nebeneffekt, dass durch langfristige Vertragsbindungen Gästen und Besuchern der Kliniken stabil bleibende Parktarife angeboten werden können.

Bei einem feierlichen Eröffnungsakt berichteten Contipark und die beteiligten ausführenden Unternehmen nicht ohne Stolz von den durchgeführten Sanierungsarbeiten. „Alle Maßnahmen entsprechen modernsten Instandsetzungsrichtlinien und wurden mit dem Klinikum im Vorfeld detailliert abgestimmt. Die Zusammenarbeit hat prima geklappt. Unser wichtigstes Anliegen war dabei, eine komfortable und kundenfreundlichere Nutzung der Garage für unsere Kunden zu schaffen“, erläuterte Michael Kesseler, Geschäftsführer bei Contipark.

Sanierung im laufenden Klinikbetrieb

Das Besondere an der Umsetzung des umfangreichen Projekts: Die Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten durch den Parkhausbetreiber Contipark wurden während des laufenden Klinikbetriebes durchgeführt, ohne diesen zu beeinträchtigen. Von den insgesamt 470 Stellplätzen konnten trotz der Sanierungsmaßnahmen ständig mehr als 260 Plätze dauerhaft zur Verfügung gestellt werden.

Zur besseren Befahrbarkeit des Parkhauses wurden eine zusätzliche Ausfahrt geschaffen und die Zufahrtswege neu gestaltet, das Vordach der Einfahrt wurde zurückgebaut und sorgt nun für mehr Übersichtlichkeit. Das Freideck erhielt ein neues Entwässerungssystem, die Geschossdecken wurden komplett saniert. Anschließend erfolgte eine Reprofilierung mit Ortbeton und eine Beschichtung der Bodenflächen mit einem Oberflächenschutzsystem. Schließlich sorgte noch ein frischer und heller Farbanstrich für ein einladendes Äußeres der Garage.

Lichtkonzept mit Beleuchtungszonen

Auch bei der Haustechnik im Parkhaus bestand Optimierungsbedarf. Das speziell entwickelte Lichtkonzept sieht eine Einteilung der Parkflächen in Beleuchtungszonen vor. Intelligente Schaltungen mit Bewegungsmeldern und Zeitschaltuhren ermöglichen eine Beschränkung der Beleuchtung auf die jeweils genutzten Zonen. In Zeiten der Betriebsruhe wird die Beleuchtung auf ein Minimum gedimmt. Dieses innovative Konzept sorgt für eine weitreichende Energie- und Betriebskostenersparnis.

Auch im Bereich „Service“ versteht sich Contipark als professioneller Allrounder. Kunden finden sich durch ein neues Beschilderungskonzept mit überarbeiteter Wegeleitung schneller auf den Parkflächen zurecht. Erhöhten Nutzungskomfort für die parkenden Kunden verspricht auch die Aufschaltung auf die überregionale Leitzentrale in Berlin. Hier sitzen geschulte Contipark-Mitarbeiter, die bei technischen Problemen Tag und Nacht helfen und zum Beispiel eine manuelle Ausfahrt per Knopfdruck ermöglichen, wenn trotz hochmoderner und neuer Parkierungstechnik mal etwas klemmen sollte. Insgesamt hatte das Projekt ein Investitionsvolumen von rund zwei Millionen Euro.