Parkraum-Management · Konzeption · Technik
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Scheidt & Bachmann „füttert“ Parkroboter „Ray“ mit Daten

Roboter „Ray“ parkt die Autos am Düsseldorfer Flughafen ein. Die Daten zur Reservierung erhält er von der Schnittstelle mit dem Parkraum-Management-System von Scheidt & Bachmann.

Am Düsseldorfer Flughafen parkt seit einiger Zeit der Parkroboter „Ray“ der Firma serva transport systems GmbH im Parkhaus P3 die Autos ein. Im PremiumPlus-Bereich mit 250 Stellplätzen rangiert der Roboter die Autos auf ihren Stellplatz, nachdem der Gast sein Auto an einer der sechs Übergabestationen abgestellt hat (wir berichteten). Für den reibungslosen Ablauf sorgt aber nicht nur der Roboter von serva transport systems, sondern auch das Reservierungssystem entervo von Scheidt & Bachmann. 

Scheidt & Bachmann hat eine Schnittstelle entwickelt, mit der das Parkraum-Management-System entervo inklusive Reservierungssystem mit dem Parkroboter kommuniziert. Passiert ein Kunde mit einer bestätigten Reservierung das Einfahrtsgerät, so wird dem Roboter der Datensatz geliefert, der notwendige Daten enthält, wie zum Beispiel die Fluginformationen des Gastes. Über die Schnittstelle werden dem System der Firma serva die zu erwartenden Kunden mitgeteilt, die für den folgenden Tag einen Stellplatz reserviert haben. Die Informationen über die Stellflächen wiederum liefert serva an das Scheidt & Bachmann Parkraum-Management-System. Je nach Größe der Autos, die in einem bestimmten Zeitraum im PremiumPlus-Bereich von „Ray“ geparkt wurden, variiert die freie Fläche, die reserviert und damit neu belegt werden kann.

Da „Ray“ mittels der Schnittstelle auch die Rückflugdaten des Kunden vorliegen, stellt der Roboter termingerecht das Auto an einer der Übergabestellen wieder bereit. Sobald der Flieger des Autobesitzers gelandet ist, bekommt „Ray“ eine Meldung, parkt den Wagen aus und stellt ihn bereit. Der Gast kann somit nach der Reise sein Auto ohne Wartezeit in Empfang nehmen.

Nachts gönnt sich der Parkroboter kaum Ruhe. Dann ist er mit der weiteren Optimierung der Platzvergabe beschäftigt, um so neue Reservierungsflächen zu schaffen. Und er sortiert die Ausgabe der Wagen für den nächsten Tag vor. „Ray“ und das Reservierungssystem stehen permanent in Kontakt und tauschen Daten aus.