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Saba erwirbt Anteile an Indigo

Josep Martínez Vila, Chief Executive Officer: „Sabas Business war schon immer mit der lokalen Wirtschaft und dem Fortschritt der Städte verbunden.“ Foto: Saba

Saba, eine Tochtergesellschaft der CriteriaCaixa-Gruppe, hat mit Indigo eine Vereinbarung zum Erwerb sämtlicher Anteile ihrer Gesellschaften in Großbritannien, Deutschland, der Slowakei und der Tschechischen Republik getroffen.

Die Übernahme soll dazu beitragen, die Rolle von Saba als Parkraumbewirtschafter deutlich zu stärken. Das Unternehmen verwaltet nun 378.000 Parkplätze und 1.175 Parkhäuser in neun Ländern mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 25 Jahren. Unternehmenszahlen zufolge beläuft sich der Umsatz auf 285 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern (EBITDA) auf 118 Millionen Euro und die EBITDA-Marge auf 41,5 Prozent. Die Belegschaft von Saba wächst durch die Übernahme um mehr als 50 Prozent auf 2.300 Mitarbeiter. Die Anzahl der Parkplätze steigt um 80 Prozent. Saba will zukünftig den Umsatz um 34 Prozent und das EBITDA um 18 Prozent steigern. Der Neustart von Saba in Großbritannien, Deutschland, der Slowakei und der Tschechischen Republik soll die derzeitige Marktposition in Südeuropa ergänzen, wo Saba in Spanien, Italien und Portugal etabliert ist.

Ein diversifiziertes Portfolio an Parkplätzen

In Großbritannien wird Saba insgesamt 146.000 Parkplätze in 750 Parkhäusern in 30 Städten verwalten, die sich hauptsächlich im Südosten Englands befinden. Damit ist Saba der führende Betreiber des Landes, insbesondere im Krankenhaus- und Eisenbahnsektor. Konzessions-, Leasing- und Immobilienverträge sollen dazu führen, das langfristige Geschäftsprofil von Saba zu stärken und Möglichkeiten zur Konsolidierung zu schaffen. Das Parkhausnetzwerk zeichnet sich durch den Einsatz moderner Technologien und eines starken Digitalisierungsprozesses aus. Es wird eine web- und appbasierte digitale Plattform genutzt, die es Kunden ermöglicht, Parkplätze zu reservieren, und Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen. In Deutschland, der Slowakei und der Tschechischen Republik verwaltet Saba jetzt 23.000 Stellplätze in 50 Parkhäusern in 19 Städten. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Immobilien- und Managementverträgen. Dies soll dazu beitragen, neue Möglichkeiten in Märkten wie Deutschland zu schaffen, in denen eine zunehmende Urbanisierung und wachsende Nachfrage nach Park- und Mobilitätslösungen in Städten zu beobachten sind.