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Porsche weitet App-Angebot deutlich aus

Mehrwert für Kunden: Porsche mischt im Wettlauf um das digitale Parken kräftig mit. Foto: Porsche

Im Jahr 2017 hatte Porsche in Zusammenarbeit mit evopark einen Service unter dem Namen „Parken Plus“ gestartet. Ende Mai 2020 stellte der Sportwagenhersteller nun eine neue App mit demselben Namen vor. Diese ersetzt das alte Angebot mit erweiterten Funktionen. Der größte Kundennutzen entsteht vor allem dadurch, dass der Dienst nicht nur deutlich mehr Parkhäuser als bisher abdeckt, sondern in vielen Städten auch das digitale Parken am Straßenrand ermöglicht.

On-Street-Parken mit Porsche: In derzeit 250 deutschen Städten können Nutzer der neuen, von evopark entwickelten App ein Parkticket digital „ziehen“. Wie bei anderen Apps lässt sich die genutzte Parkzeit jederzeit auf dem Smartphone einsehen. Läuft diese ab, erscheint 15 Minuten vorher eine Erinnerung. Das Verlängern der Parkzeit ist über Parken Plus von unterwegs aus möglich. Zudem rechne die Anwendung über die Start-Stopp-Funktion nur jene Parkzeit ab, die tatsächlich genutzt wurde, so der Anbieter. Damit parken die App-Nutzer laut Porsche und evopark nicht nur stressfreier, sondern auch preiswerter. In 70 Städten bekommen sie zudem kostenfreie Kurzparktickets, um beispielsweise beim Bäcker Brötchen zu holen.

In den Genuss von Parken Plus kommen auch Autofahrer anderer Marken, wenn sie mögen. Technische Voraussetzung ist lediglich ein Smartphone mit einem Betriebssystem von Apple ab iOS 13 oder Android ab 6.0 Marshmallow. Die Parkvorgänge lassen sich in der App jederzeit einsehen – über das Kundenportal My Porsche ebenfalls. Die Rechnungstellung erfolgt monatlich per E-Mail.

 

Kontaktloser Parkhaus-Zugang per RFID

Beim Off-Street-Parken setzt Porsche auf RFID-Technologie. Mit der Porsche ID Card erhalten Kunden kontaktlos Zugang zu rund 300 kooperierenden Parkhäusern in ganz Deutschland, die vielfach über den Partner sunhill technologies GmbH angebunden sind. Der Porsche-Service öffnet aber auch bei APCOA die Schranken.

Das Funktionsprinzip gleicht dem von APCOA FLOW. Statt ein Papierticket zu ziehen, genügt es in den meisten der teilnehmenden Parkhäuser, die Porsche ID Card bei der Einfahrt kurz hochzuhalten. Nur in Einzelfällen müsse die RFID-Karte an das Lesegerät der Schranke gehalten werden, um diese zu öffnen. Im Hintergrund startet der Parkvorgang automatisch und endet bei der Ausfahrt. Neben dem Wegfall von Papierticket und Bargeld nennt Porsche als weiteren Vorteil, dass Nutzer der Funkkarte das Risiko senken, bei der Ein- und Ausfahrt die Fahrzeugfelgen zu beschädigen.

 

Expansion in die USA geplant

„Mit dem Parken-Plus-Angebot erleichtern wir Porsche-Fahrern und Kunden anderer Hersteller künftig viele Vorgänge rund ums Parken“, so Michael Hoffmann, Manager Porsche Parken Plus. „Mit der App bündeln wir alle auf das Parken bezogene Themen und überführen sie in das Porsche-Ökosystem. Der Launch in Deutschland ist dabei nur der Anfang – wir bringen die Anwendung zeitnah in andere Märkte, beispielsweise die USA.“